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Spielverlegungen ggf. auch nach „hinten“

Anträge auf Verlegungen oder Änderung der Anstoßzeit sind über das DFBnet-Modul „Spielverlegungen“ zu stellen und müssen grundsätzlich mindestens 10 Tage vor dem vorgesehenen neuen Termin dem Staffelleiter vorliegen.
Spiele können im Einvernehmen beider Vereine grundsätzlich nur vorverlegt werden. Ausnahme ab der Saison 2019/20: Die Vereine einigen sich darauf, dass das Spiel direkt bis spätestens Mittwoch nach dem angesetzten Spieltag stattfindet. Diese Ausnahme gilt nur bis 01.05. der laufenden Saison.

Hinweis: Eine Voraussetzung für die Genehmigung eines Antrages auf Verlegung auf einen Sonnabend ist u. a., dass ein Platz zur Verfügung steht, der auch bei Unbespielbarkeit des Hauptplatzes von den Junioren nicht beansprucht wird. Diese Erklärung muss im Antrag enthalten sein.

Erhebliche Regeländerungen !!!

Ab der kommenden Saison werden sich Schiedsrichter und Spieler auf geänderte Fußballregeln einstellen müssen. Hier nur die wichtigsten Änderungen:
Torerzielung: Jedes Tor, das mit der Hand oder dem Arm erzielt wird, ist irregulär – ob Absicht vorliegt oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Auch wenn ein Spieler mit der Hand oder dem Arm in Ballbesitz gelangt und sich dadurch einen klaren Vorteil verschafft – also beispielsweise anschließend ein Tor erzielt – soll dies in jedem Fall geahndet werden.
Trainer: In Zukunft können auch Trainer und andere Offizielle genau wie die Spieler mit einer Gelben oder Roten Karte bestraft werden. Kann der Schuldige nicht ausgemacht werden, erhält automatisch der Chef-Trainer die Verwarnung beziehungsweise den Innenraumverweis.
Münzwurf: Bislang durfte der Gewinner des Münzwurfs die Seite auswählen, von der seine Mannschaft spielen wollte. Nun darf der Gewinner zwischen Seitenwahl und Anstoß wählen.
Auswechslung: Um Zeitspiel zu verhindern, muss der ausgewechselte Spieler fortan das Feld an der nächstmöglichen Linie verlassen – das kann Torlinie oder Seitenauslinie sein. Das Abklatschen mit dem Einwechselspieler in Höhe der Mittellinie wird damit seltener.
Mauer: Bei einem Freistoß in Tornähe dürfen sich die Spieler der ausführenden Mannschaft nicht mehr in die Mauer stellen. Sie müssen einen Meter Abstand halten. Vorausgesetzt: Die Mauer besteht aus drei oder mehr Abwehrspielern.
Strafstoß: Der Torhüter muss beim Strafstoß künftig nur noch mit einem Fuß auf Höhe der Torlinie stehen, nicht mehr mit beiden Füßen.
Schiedsrichterball: Beim Schiedsrichterball tritt nur noch der Spieler an, der den Ball zuletzt berührt hat. Alle anderen Spieler müssen mindestens vier Meter Abstand zum Ball halten.
Abstoß/Freistoß: Bisher musste der Ball immer erst den Strafraum verlassen, ehe er von einem Mitspieler berührt werden durfte. Jetzt dürfen Mitspieler ihn auch im Strafraum annehmen. Der Ball ist im Spiel, sobald er mit dem Fuß gespielt wurde und sich eindeutig bewegt. Gegenspieler dürfen an den Ball, sobald dieser mit dem Fuß gespielt wurde.
Freistoß: Freistöße dürfen auch dann schnell ausgeführt werden, wenn der Schiedsrichter noch eine Gelbe oder Rote Karte zeigen will. Die Verwarnung kann er bei der nächsten Spielunterbrechung nachholen, um somit eine mögliche Torchance nicht zu verhindern.
Schiedsrichter: Der Schiedsrichter ist künftig nicht mehr „Luft“. Bislang lief die Partie einfach weiter, wenn der Unparteiische vom Ball getroffen wurde. Fortan gilt: Wird er angeschossen und ändert damit die Spielrichtung beziehungsweise den Ballbesitz oder geht der Ball dadurch sogar ins Tor, gibt es Schiedsrichter-Ball.

Hier das aktuelle Regelheft des DFB
Hier eine ausführliche bebilderte (überschaubare) Zusammenfassung der neuen Regeln (RBB)

Regeländerungen ab Saison 2019/20

Ab der kommenden Saison werden folgende Regeländerungen im Amateurfußball wirksam:

Nichtantritt
Tritt eine Mannschaft in der Meisterschaft ab dem 1. Mai (zum Ende der Saison)  zu einem Punktspiel nicht an (Spielverzicht oder sonstiger Nichtantritt), so wird die Mannschaft neben der bisher üblichen Wertung als verlorenes Spiel (und ggf. Ordnungsgeld) in der darauf folgenden Saison mit einem Punktabzug von 3 Zählern bestraft.

Auswechselungen
Bei allen Punktspielen im Amateurbereich (Meisterschaft und Pokal) dürfen vier Auswechselspieler eingesetzt werden.

Kreistag 2019 des FLVW Steinfurt

Am Montag den 8. März 2019 wurde im im Konferenzraum der Kreissparkasse in Steinfurt der jährliche Kreistag des FLVW Steinfurt durchgeführt. Folgende Themen wurden unter Anwesenheit der Vertreter der Fußballvereine im Kreis behandelt:
– Neuwahlen im Kreisvorstand
– Kreispokalauslosung
– Verabschiedungen und Neuwahlen in der Sportgerichtsbarkeit

Neuwahlen
Bei den Neuwahlen zum Kreisvorstand gab es nichts neues… alle Mitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt. Aufgrund einer vom Verband vorgegebenen Altersgrenze von 75 Jahren für ein gewähltes Amt wird die aktuelle Wahlperiode (3 Jahre) für Hans-Dieter Schnippe und Gerhard Rühlow wohl die letzte sein. Kreisvorstand Der Vorstand des Fußballkreises Steinfurt (vl): Heinz-Gerhard Hüweler (Jugendobmann); Jürgen Lütkehaus (Schiedsrichterobmann); Manfred Eppenhoff (Kassierer); Werner Wehmschulte (Vorsitzender Leichtathletik); Wilfried Helmer (Staffelleiter KL C und Superuser) Judith Finke (Vereins- und Kreisentwicklung); Hans-Dieter Schnippe (Vorsitzender); Jörg Brandhorst (stellv. Vorsitzender, Staffelleiter KL B); Manfred Bröker (Staffelleiter KL Frauen); Hans-Dieter Puls (Altherrenobmann) Gerhard Rühlow (Fußballobmann und Staffelleiter KL A)

Auslosung  Kreissparkassen-Cup 2019/20
Unter der Aufsicht vom Pokalspielleiter Gerhard Rühlow wurden von Stephan Runge (Regionaldirektor der Kreissparkasse Steinfurt) die Paarungen des DFB-Pokal auf Kreisebene ausgelost. Hier die Übersicht

Sportgerichtsbarkeit
Kreissportgericht (ehemals KSK)
– Verabschiedung: Hermann Schlepers und Karl-Heinz Hornung
– Neumitglied: Christoph Arning (Westf. Leer)
Bezirkssportgericht (ehemals BSK)
– Verabschiedung: Franz Neugebauer
– Neumitglied: Dennis Laukötter (Westf. Leer)

Schlepers

Der KV bedankte sich bei Hermann Schlepers (r)  für 30 Jahre Mitgliedgliedschaft – davon 27 Jahre als Vorsitzender – in der KSK .

Kreispokal: Ab nächster Saison keine Verlängerung mehr

Die Paarungen der Pokalspiele auf Kreisebene finden in der Regel an Wochentagen statt. Bei den Ansetzungen dazu muss der Pokalspielleiter den Zeitaufwand für eine mögliche Verlängerung (2 x 15 Minuten) einkalkulieren. Das führt dazu, dass Spiele im Herbst oder Frühjahr, wenn kein Flutlicht vorhanden ist, schon um 18:00 angepfiffen werden müssen. Eine solch frühe Anstoßzeit ist für fast alle Mannschaften nur sehr schwer zu realisieren.
Aus diesem Grund wurde im Kreisvorstand beschlossen, ab der Saison 2019/20 beim Kreissparkassen-Cup auf die 30-minütige Verlängerung bei unentschiedenem Spielstand nach regulärer Spieldauer zu verzichten. Zur Ermittlung des Siegers findet unmittelbar nach Ende des Spiels ein Elfmeterschießen statt.

Fair-Play-Pokal auf Kreisebene

Ab der aktuellen Saison 2018/19 wird im Kreis Steinfurt bei den 5 Herren-Kreisligen A-B-C und der Frauen-Kreisliga A wieder der Fair-Play-Pokal ausgespielt. Je nach Aktion gegen das Fair-Play-Prinzip werden Punkte vergeben. Die Mannschaft mit den geringsten Punkten in einer Staffel erhält am Ende der Saison den „Pokal“. Als „Pokal“ ist auf Kreisebene eine Urkunde und ein Gutschein über 100 € gemeint.
Hier die Fair-Play-Bewertungskriterien

Die Spielerlaubnis

Zu Beginn jeder Saison häufen sich die Anfragen, ob und wann ein Spieler spielberechtigt ist oder er sich „festgespielt“ hat. Die Regelung hierzu ist im § 11 SpO festgelegt.
Hier nur die Meilensteine dieser Regelung:

– Ein Spieler wird beim Einsatz in einer Mannschaft Spieler dieser Mannschaft. Er kann jederzeit in einer höheren Mannschaft eingesetzt werden.
– In einer unteren Mannschaft kann er erst nach Ablauf von 5 Tagen eingesetzt werden. Spielt er dort, ist er danach automatisch Spieler dieser Mannschaft.
– In einer Mannschaft dürfen maximal 4 Spieler (nach Ablauf der 5 Tage) einer höheren Mannschaft eingesetzt werden. Davon dürfen max. 2 Spieler Ü 23 sein.
– Ab dem 01. Mai jeden Jahres dürfen keine Spieler in eine untere Mannschaft wechseln, bleiben also Spieler in der Mannschaft in der sie zum Stichtag 01.05. spielberechtigt waren. Dies gilt nicht für A- und B- Junioren und Spieler, die die letzten 6 Wochen vor dem 1. Mai nicht gespielt haben. Nach dem Stichtag dürfen dann Spieler wieder in der höheren Mannschaft und dann auch wieder in der spielberechtigten unteren Mannschaft eingesetzt werden.

Kein Online-Spielbericht möglich

Leider passiert es immer noch, dass mangels Internetzugang kein Online-Spielbericht erstellt werden kann. Hierfür stehen 2 alternative Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

1. Die Aufstellung beider Mannschaften ist eingepflegt und freigegeben
Wenn der SR sich bereit erklärt, den Spielbericht umgehend nach Ankunft zuhause auszufüllen kann dies so gemacht werden. Um Fehler bei den Eintragungen zu vermeiden sollten die Notizen des SR mit den Vereinsvertretern abgeglichen werden.

2. Die Mannschaftsaufstellung konnte nicht freigegeben werden
In dem Fall ist entsprechend den Durchführungsbestimmungen ein Papierspielbericht zu erstellen. Da das alte Papier-Formular für die Eintragungen im DFBnet nicht geeignet ist hat der FLVW einen neuen Vordruck herausgegeben. Bitte daran denken, dem SR einen adressierten und frankierten Briefumschlag zur Verfügung zu stellen.

ACHTUNG: In beiden Fällen hat der Heimverein zur Erfüllung der Fristen direkt nach dem Spiel das Spielergebnis per APP ins DFBnet einzugeben !!!

Spielerfotos im DFBnet

Einige Vereine nutzen bereits die Möglichkeit, die Spielerfotos im DFBnet bei den Spielberechtigungslisten zu hinterlegen. Wenn alle Fotos einer Mannschaft hinterlegt sind, kann auf die übliche Passkontrolle durch den Schiedsrichter verzichtet werden. Mittelfristig ist das für alle Vereine mit ihren Mannschaften geplant.

Für die Vereine, die dies jetzt auch planen oder bereits eingeleitet haben hier die nötigen Infos und Vordrucke:
Spielerfotos-Leitfaden
Spielerfotos-Einverständniserklärung
Spielerfotos-Einverständniserklärung U13
Spielerfotos-Vereinbarung Fotograf

Samstags-Spieltage bei den Ansetzungen

Wenn Ansetzungen in den Spielplänen von vornherein für Samstag vorgenommen worden sind, weil einer der beiden Vereine es gewünscht hatte, dann bleibt dem anderen Verein das Recht, dagegen Beschwerde einzulegen, falls er mit der Vorverlegung nicht einverstanden ist. Denn der amtliche Spieltag bei Amateuren im FLVW ist der Sonntag. Lediglich wenn Verbandsinteresse vorliegt oder wenn einem gastgebenden Verein kein Platz zur Verfügung steht, muss die Vorverlegung akzeptiert werden.